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Wenn ein Mann durch einen Blick, einen Gedanken, eine Berührung, sexuell stimuliert wird, sendet das Gehirn Signale aus. Diese veranlassen eine Entspannung der glatten Muskeln um die Arterien, die Blut zu den Schwellkörpern führen. Die Venen können beim Abtransport des Blutes nicht mithalten, das Glied schwillt an. Wenn die Schwellung die Belastungsgrenze der Penishaut erreicht, wird der Penis steif. Der Druck der Schwellkörper gegen die Haut verschliesst die Venen teilweise, somit wird die Erektion verlängert. Die Erektion schwillt ab, sobald vom Gehirn keine Signale mehr aussendet werden. Eine Erektion ist nicht immer gleichbleibend; ein wellenartiges Auf- und Abschwanken ist normal, auch während des Geschlechtsverkehrs.

Erektionen können während des ganzen Lebens vorkommen, schon vor der Geburt, bei gesunden Männern noch in den 90ern. Bei allen Träumen kommen nächtliche Erektionen vor (das Thema des Traumes ist hierbei egal), ausser wenn der Mann organische Probleme hat (dies ist die einfachste Art festzustellen, ob Impotenz organischen oder emotionalen Ursprungs ist). Die sogenannte „morgendliche Erektion“ entsteht durch das Aufwachen während oder kurz nach einem Traum und kann eine besonders lang anhaltende Erektion sein. Obwohl eine morgendliche Erektion kein Zeichen der Erregung ist, kann die Erektion alleine, und das damit aufkommende Lustgefühl zu Erregung führen.

Männer haben nur wenig Kontrolle über eine Erektion. Während der Pubertät wird der junge Mann durch eine Erektion in der Öffentlich oft verlegen. Bei milden Anreizen lernt er langsam, die Erektion zu unterdrücken. Es ist genauso unmöglich, eine Erektion zu „erwünschen“, obwohl sexuelle Gedanken eine Erektion hervorrufen. Während des Vorspiels kann die Erektion des Mannes abklingen, dies ist normal und ist kein Anzeichen für ein Abklingen des Interesses.

Der allgemeine Gesundheitszustand und körperliche Erschöpfung kann die Erektion beeinflussen. Wenn ein Mann müde ist, kann er vielleicht nur teilweise erigieren, aber trotzdem zum Orgasmus kommen. Eine Erektion klingt in zwei Stufen ab: Die erste Stufe geht sehr schnell, lässt das Glied aber steif genug um Geschlechtsverkehr weiterhin zu ermöglichen. Die zweite Stufe ist langsamer und von vielfältigen Gründen, z.B. dem Alter (beschleunigt mit fortgeschrittenem Alter) und dem Erregungsgrad vor dem Orgasmus, abhängig, wobei die Erektion generell langsamer abklingt, je stärker (oder länger) die Erregung vor dem Orgasmus war.


Obwohl die Penisspitze (oder Eichel) sehr empfindlich auf Berührung reagiert, verursacht die Berührung alleine keine Erektion. Das für die Erregung verantwortliche Epizentrum ist eigentlich das Gehirn. Erst nachdem das Gehirn visuelle, hörbare, oder mentale, erregende Anreize erhält, wird es den glatten Muskeln des Gliedes den Befehl zur Entspannung geben (durch das zentrale Nervensystem). Die glatten Muskeln entspannen speziell durch die Freigabe von Stickoxid in den Schwellkörper (corpora cavernosa). Gleichzeitg erweitern sich die zum Penis führenden Arterien um das doppelte, die Durchblutung steigert sich um das 16-fache, die Venen, die das Blut vom Penis abtransportieren, werden verengt. Als Ergebnis füllen sich die zwei Schwellkörper mit Blut, das Glied wird steif. Die corpora cavernosa reagiert wie ein Schwamm, er wird mit Blut gefüllt. Der Schwellkörper nimmt bis zu acht mal soviel Blut auf, als wenn sich der Penis im Ruhezustand befindet. Während der Penis anschwillt und sich verlängert, drückt der gefüllte Schwellkörper gegen die Venen. Diese werden durch den entstehenden Druck fast komplett geschlossen. Somit wird kein Blut mehr aus dem Glied abgeleitet, der Penis wird fest und erigiert. Das Glied bleibt normalerweise steif erigiert und bereit für den Geschlechtsverkehr.

Diese Funktion wird als „normal“ bezeichnet, wenn ein Mann seine Erektion ausreichend lange halten kann um in befriedigendem Geschlechtsverkehr mit anschliessender Ejakulation teilzunehmen. Ein Mann kann durchschnittlich für eine Zeitdauer von 30 - 45 Minuten erigieren. Natürlich ist die Dauer einer Erektion sehr veränderlich, sie kann wesentlich kürzer oder länger sein. Nach der Ejakulation oder Beendigung weiterer Stimulation des Gliedes oder des Gehirns wird das überschüssige Blut wieder abtransportiert, die Blutzufuhr zum Penis wird sich wieder normalisieren. Das Glied wird wieder schlaff und verliert den aufgebauten Druck.

Die Qualität oder Intensität der Erektion hängt von der Stimulation des Gehirns ab. Einfaches Küssen oder „Petting“ ist manchmal ausreichend Anreiz, um eine Erektion zu verursachen. Einen sexuell erregenden Film oder eine Fotografie anzusehen, wird die meisten Männer bis zur Erektion erregen. Erotische Bilder werden ausserdem unterschiedliche Auswirkungen hervorrufen, da Männer sehr unterschiedliche sexuelle Vorlieben und Begierden haben. Manche Männer werden durch alltägliche Anreize erregt, andere ziehen ein Fetisch vor.

Das männliche Libido spricht oft auf vielfältige Reize an. Einen Mann als sexuell „gestört“ zu bezeichnen, indem die Erregung während des Geschlechtsverkehres mit einem langjährigem Partner gemessen wird, ist unvernünftig und unlogisch. Gewiss, es gibt Männer die in lebenslangen monogamen Beziehungen nicht nur zufrieden sind, sondern erst richtig aufblühen. Dadurch wird die Meinung bestätigt, dass sich die Bedürfnisse und Gefühle von Männern stark unterscheiden. Es wäre ein Fehler darauf zu bestehen, dass alle Männer das gleiche Ziel haben: Eine langjährige Beziehung aufzubauen, die sowohl sexuell als auch emotional befriedigend ist.


Was ist nun, wenn Dinge nicht genau so funktionieren. Es gibt eine große Anzahl von Bedingungen, die diese Abläufe schwächen oder sonst irgendwie beeinflussen. Alle diese Bedingungen werden unter einem großen „Schirm“ zusammengefasst: Erektile Dysfunktion, oder Erektionsstörungen. Diese werden technisch beschrieben als „die Unfähigkeit eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erlangen“. Bei Männern ist dies eine der am weitesten verbreiteten sexuellen Störungen. Obwohl Erektionsstörungen hauptsächlich psychologischen Ursprungs sind, ist es für Männer meistens eine körperliche Störung, oft in Verbindung mit psychologischen Problemen. Während manche Männer annehmen, das Erektionsstörungen ein natürlicher Teil des Alterns sind und dies akzeptieren, sind Erektionsstörungen für andere einfach vernichtend. Das Zurückschrecken vor sexueller Intimität, aus Angst vor dem Versagen, kann Beziehungen zerstören und eine tiefgreifende Wirkung auf das gesamte Wohlbefinden des Paares haben.

Eine Studie über männliches Altern in Massachusetts (The Massachusetts Male Aging Study) maß mehrere gesundheitliche Grenzwerte bei 1290 Männern im Alter von 40 bis 70 Jahren. Erektionsstörungen waren sehr verbreitet. Zweinundfünfzig Prozent der Männer gaben einen gewissen Grad von Impotenz an: 17,1 % mild, 25,2 % mittelmäßig, 9,6 % vollständig. Vollständige Impotenz wurde von 5 % der 40-jährigen Männer und von 15 % der 70-jährigen Männer gemeldet.


Während der letzten Jahrzehnte änderte sich die medizinische Ansicht der möglichen Ursachen von Impotenz. Bisher wurden fast alle Fälle von Impotenz psychologischen Faktoren zugeschrieben. Mittlerweile schätzen Fachleute, dass etwa 70 % bis 80 % aller Impotenzfälle durch medizinische Probleme verursacht werden. Oft ist schwer zu festzustellen, ob die Ursache der Erektionsstörung in organischen oder psychologischen Ursachen liegt, oder vielleicht sogar eine Kombination aus beidem. Folgende Punkte können vielleicht hilfreich zum Verständnis der Unterschiede sein:

Psychologische Impotenz tauch unvermittelt auf. Sie steht oft im Zusammenhang mit den momentanen Umständen. Die Person kann vielleicht unter manchen Umständen eine Erektion erlangen, in anderen Umständen aber nicht. Die Unfähigkeit, eine morgentliche Erektion zu bekommen oder zu halten weist darauf hin, dass das Problem eher psychologisch und nicht organisch ist.

Organische Impotenz tritt langsam, aber dauerhaft über einen längeren Zeitraum hinweg auf. Wenn Impotenz länger als drei Monate anhält und weder durch Stress, Medikamente oder Drogen, Alkohol, oder gesundheitliche Probleme hervorgerufen wurde, kann dem Mann vielleicht die medizinische Unterstützung eines Urologens weiter helfen, der sich auf Impotenz spezialisiert.

In fast allen Fällen von Impotenz können emotionale Probleme das Selbstvertrauen eines Mannes und seine Beziehungen schwer beeinträchtigen. Sie können Erektionsstörungen hervorrufen oder auch verstärken. Viele Männer neigen dazu, sich selbst die Schuld an ihrer Impotenz zu geben, selbst wenn diese eindeutig durch organische, gesundheitliche Probleme verursacht wurden, worüber sie keine Kontrolle haben.

Angstgefühle haben emotionale und organische Konsequenzen, beide können die Erektionsfunktion beeinträchtigen. Angstgefühle sind einer der am häufigsten genannten Gründe für psychologische Impotenz. Angst vor sexueller Leistungsunfähigkeit wird oft als „Leistungsangst“ bezeichnet und kann eine tiefliegende Versagensangst und Selbstzweifel hervorrufen. Dies kann manchmal den Kreislauf der chronischen Impotenz auslösen. Als Antwort auf dieses Angstgefühl gibt das Gehirn Chemikalien frei, sogenannte Neurotransmitter, welche die glatten Muskel des Gliedes und die Arterien einengen. Diese Einengung beeinträchtig die Durchblutung des Gliedes, gleichzeitig erhöht sie den Blutabfluss aus dem Penis. Auch Stress kann zur Produktion ähnlicher Chemikalien führen und die Potenz auf ähnliche Weise negativ beeinflussen.

Depressionen werden stark mit Erektionsstörungen in Verbindung gebracht. In einer Studie nannten 82 % der Männer mit Erektionsstörungen auch Symptome von Depressionen. Depression kann sicherlich zur Minderung des Sexualtriebes führen, oft ist aber nicht eindeutig, welches gesundheitliche Problem zuerst erschien – die Erektionsstörung oder die Depression.

Beziehungsprobleme haben oft einen direkten Einfluss auf die sexuelle Leistung. Partner von Männern mit Erektionsstörungen fühlen sich vielleicht abgewiesen und sind unzufrieden, besonders wenn der betroffene Mann seine eigenen Angstgefühle oder Depressionen nicht mitteilt. Im allgemeinen empfinden beide Partner Schuld über das, was sie als persönliches Versagen ansehen. Bei Personen, die nicht miteinander über sexuelle oder emotionale Probleme sprechen können, treten oft Spannungen auf. Es kann für den Mann sehr schwer sein, sexuell leistungsfähig zu sein, wenn beide Partner negative Gefühle aufbauen.

Sozialwirtschaftliche Probleme, wie Arbeitslosigkeit, ein niedriges Einkommen oder schlechte Ausbildung, steigern das Impotenzrisko.

Rauchen (besonders starkes) wird oft als Einflussfaktor in der Entstehung von Impotenz genannt.

Alkohol wird auch als Auslöser von Impotenz genannt. In kleinen Dosen kann Alkohol Hemmungen mindern, in größeren Mengen - mehr als ein Glas - kann es das zentrale Nervensystem stören und die sexuelle Funktion beeinträchtigen.

Mangel an häufiger vorkommenden Erektionen entzieht dem Penis sauerstoffhaltiges Blut. Ohne tägliche Erektion wird die Kollagen-Produktion gesteigert und kann letztendlich zur Bildung eines harten Gewebes führen, welches die Blutzufuhr behindert. Spontane Erektionen, wie manche Männer sie im Schlaf oder beim Aufwachen bemerken, könnten ein natürlicher Schutz gegen diesen Vorgang sein.


Organische Ursachen von Erektionsstörungen

Blockierte Blutgefäße  Die Hauptursache von Sauerstoffmangel ist Blutleere, die Blockierung von Blutgefäßen. Die gleichen Voraussetzungen, die eine Blockade in den zum Herz führenden Blutgefäßen verursachen, können auch zu Erektionsstörungen beitragen. Wenn zum Beispiel Cholesterin und andere Faktoren nicht im Gleichgewicht sind, formt sich eine fettige Substanz, sogenannte „Plaque“, an den Wänden der Arterien. Wenn die Plaque sich weiter fortsetzt werden die Arterienwände immer dicker, Blut kann kaum mehr durchfliessen. Dieser Vorgang, als Arteriosklerose bekannt, ist die Hauptursache eines Herzmuskelinfarktes.

Diabetes kann auch, in bis zu 40 % aller Fälle, zu Impotenz führen. Etwa ein drittel bis zur Hälfte aller diabetischen Männer berichten, sexuelle Probleme zu haben.

Bluthochdruck  Erektionsstörungen sind bei Männern mit Hypertonie weiter verbreitet und schwerwiegender als in der allgemeinen Bevölkerung. Viele Medikamente, die zur Behandlung des Bluthochdruckes eingesetzt werden, stehen im Verdacht als Nebenwirkung Impotenz hervorzurufen. In diesen Fällen vergeht die Impotenz, wenn die Medikamente abgesetzt werden.

Parkinsonsche Krankheit  Als Risikofaktor für Impotenz wird die Parkinsonsche Krankheit (PD) stark unterschätzt. Schätzungen zufolge erleben etwa ein drittel aller Männer mit PD Impotenz.

Multiple Sklerose beeinträchtigt das zentrale Nervensystem und führt bei bis zu 78 % aller an MS leidenden Männer zu sexuellen Störungen.

Prostatakrebs und dessen Behandlung kann Nerven, die zur Erektion nötig sind, zerstören.

Strahlentherapie  Die Nebenwirkungen der Strahlentherapie sind ähnlich der Nebenwirkungen der meisten Operationen, das Risiko der Impotenz und Inkontinenz ist wesentlich geringer.

Medikamente  Etwa ein viertel aller Fälle von Impotenz kann dem Gebrauch von Medikamenten zugeschrieben werden. Viele Medikamente sind ein Risikofaktor für Erektionsstörungen. Medikamente, die mit am häufigsten zu Impotenz führen sind:

  • In der Chemotherapie genutzte Medikamente

  • Viele Medikamente, die bei Bluthochdruck genutzt werden, besonders Diuretika und Beta-Blocker

  • Die meisten der Medikamente, die für psychologische Probleme genutzt werden, einschliesslich Anxiolytika, Antipsychotika, und Antidepressiva.

Ursachen organischer Impotenz

  • Drogenmissbrauch 7 %

  • Medikamente 8 %

  • Krebsoperation 10 %

  • Neurologische Störungen 11 %

  • Störung des Hormonhaushaltes 6 %

  • Vasculäre Erkrankungen 33 %

  • Diabetes 25 %

 Quelle: New England Research Institute, 1993

Häufigkeit von Erektionsstörungen bei bestimmten gesundheitlichen Störungen

Krankheit                                 Häufigkeit (%)

  • Allgemein (Alter 40-70 Jahre)   10

  • Diabetes                                   35

  • Hypertonie                               25

  • Nach Herzmuskelinfarkt            40

  • Schwere Depression                 90

  • Raucher (Zigaretten)                 20

 

Körperliches Trauma, Stress oder Verletzung

Verletzung: Verletzungen des Rückenmarkes oder des Beckens, wie zum Beispiel Beckenbruch, kann zur Beschädigung von Nerven führen, dies wiederum kann Impotenz hervorrufen.

Rad fahren: Forschungen haben gezeigt, dass regelmäßiges Fahrrad fahren ein Risikofaktor für Erektionsstörungen sein kann, da hierdurch der Blutfluss zum Penis beeinträchtigt wird.

Vasektomie: Verursacht keine Erektionsstörungen. Wenn nach einem solchen Eingriff Impotenz entsteht, ist dies oft in Männern, deren Partner die Operation nicht akzeptierten.

Hormonale Störungen: Hypogonadismus bei Männern ist ein Mangel an männlichen Hormonen. Normalerweise durch eine Veränderung der Hoden hervorgerufen, die diese Hormone ausscheiden. Betrifft in den Vereinigten Staaten etwa 4 bis 5 Millionen Männer.

Niedrige Testosteronspiegel: Nur etwa 5 % aller Männer, die wegen Erektionsstörungen einen Arzt aufsuchen, haben zu niedrige Testosteronwerte. Testosteron ist das primäre männliche Hormon. Allgemein scheinen niedrige Testosteronwerte eine Verminderung des sexuellen Interesses hervorzurufen, dies führt aber nicht zur Impotenz. Eine 1999 veröffentlichte Studie zeigt jedoch auf, dass Testosteronwerte kein genauer Spiegel des sexuellen Interesses sind.


Änderungen der Lebensgewohnheiten, um Erektionsstörungen vorzubeugen

Erhalten Sie ihre allgemeine Gesundheit: Da viele Fälle von Impotenz von schlechter Durchblutung durch blockierte Arterien hervorgerufen werden, ist es wichtig die gleichen Lebensgewohnheiten anzunehmen wie Personen der Risikogruppe für Herzkrankheiten.

Ernährung: Jeder sollte in seiner täglichen Ernährung viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Balaststoffe zu sich nehmen, und darauf achten weniger gesättigte Fettsäuren und Salz zu sich zu nehmen. Da Erektionsstörungen oft mit Kreislaufproblemen zusammenhängen, ist eine das Herz unterstützende Ernährung besonders wichtig.

Bewegung: Ein regelmäßiges Bewegungsprogramm ist sehr wichtig. Eine Studie zeigt auf, daß ältere Männer, die jede Woche 40 Meilen (ca. 65 Kilometer) liefen, im Vergleich zu nicht aktiven gleichaltrigen Personen ihre Testosteronwerte um 25 % steigern konnten. Eine andere Studie fand, daß Männer, die durch körperliche Aktivitäten jeden Tag 200 Kalorien mehr verbrannten (dies kann durch einen Lauf von 2 Meilen – ca. 3 Kilometer – erreicht werden) das Risiko von Erektionsstörungen um die Hälfte reduzierten, verglichen mit nicht aktiven Männern.

Alkohol und Rauchen einschränken: Männer die Alkohol trinken sollten dies nur mäßig tun. Es ist überaus wichtig, mit dem Rauchen aufzuhören.

Sexuell aktiv bleiben: Sexuell aktiv zu bleiben kann Impotenz verhindern. Häufige Erektionen stimulieren die Durchblutung des Gliedes. Es ist vielleicht hilfreich zu wissen, daß Erektionen am frühen Morgen oder während des Schlafes am steifesten sind. Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die männlichen Hormonwerte, sowie sexuelle Aktivitäten, am höchsten sind.

Beckenboden-Übungen: Beckenboden-Übungen sind einfache Übungen, die meist von Personen mit Inkontinenzproblemen und von schwangeren Frauen genutzt werden. Sie können auch für Männer nützlich sein wenn Erektionsstörungen durch schlechte Durchblutung verursacht werden. Die Übung besteht darin, den Beckenmuskel, der das Urinieren beeinflusst, anzuspannen und wieder entspannen.

Medikamente wechseln oder reduzieren: Falls Impotenz durch Medikamente verursacht wird, können Arzt und Patient alternative Medikamente oder reduzierte Dosen besprechen.

Psychotherapie und Verhaltenstherapie: Partnerschaftliche, unterstützende, oder Verhaltenstherapien können einem Patienten in allen Phasen des Behandlungsprozesses helfen. Therapie kann auch den Anpassungszeitraum nach Beginn oder Abschluss der Behandlung erleichtern. Hierbei ist es hilfreich, den Partner ebenfalls mit einzubeziehen. Der Wert einer Sexualtherapie ist fraglich. In einer Studie lehnten 12 von 20 Männern, deren Erektionsstörungen durch psychologische Probleme verursacht wurden und denen zu einer Sexualtherapie geraten wurde, diese aus Scham ab, auch weil sie dachten es würde ihnen sowieso nicht helfen. Von den acht Personen, die an der Therapie teilnahmen, empfand nur einer, nach Abschluss der Therapie, ein befriedigendes Sexualleben.


Medikamentöse Behandlung

Viagra : Wird mittlerweile in mehr als 90 % aller Fälle von Erektionsstörungen verschrieben. Studien weisen darauf hin, dass es 70 % aller Patienten zu sexueller Funktion verhilft. In einer 1999 veröffentlichten Studie wurde berichtet, dass 65 % der so behandelten Männer zufrieden sind. Es ist nicht überraschend, dass die besten Ergebnisse bei Männern erzielt wurden die vor der Behandlung die mildesten sexuellen Störungen empfanden, aber sogar Männer mit schwerwiegenden Erektionsstörungen hatten eine Zufriedenheitsrate von 41 %. Eine Studie aus dem Jahr 2000 bei Männern, die zuerst gut auf Sildenafil ansprachen fand, dass 96 % der Patienten nach zwei bis drei Jahren der Behandlung mit dem Ergebnis zufrieden waren.

Behandlung und Auswirkung: Sildenafil wirkt innerhalb von 20 bis 40 Minuten. Das Medikament wirkt nur, wenn der Mann einen gewissen Grad an sexueller Erregung verspürt.

Wirkungsprinzip:. Sildenafil wurde ursprünglich zur Behandlung von Herzkrankheiten entwickelt. Es wurde aber bemerkt, dass es ein einzigartiges Wirkungsprinzip hat welches auf spezielle Faktoren im Penis zielt. Das Medikament blockiert das Enzym Phosphodiesterase. Dadurch werden gleichmäßige Werte des cyclischen Guanosinmonophosphates erreicht, eine Chemikalie die während sexueller Erregung im Penis produziert wird und dessen Hauptaufgabe die Entspannung des glatten Muskels und die Steigerung der Durchblutung im Penis ist.

Nebenwirkungen: Nebenwirkungen können sein

  • Erröten

  • Muskelschmerzen

  • Gastrointestinale Störungen

  • Kopfschmerzen

  • Verstopfung der Nase

Cialis: Ist ein starkes PDE5-Hemmungsmittel und wird andere Körperteile, einschliesslich dem Gehirn, Herz, Nieren und Augen, nicht beeinträchtigen. Klinische Untersuchungen ergeben eine Erfolgsrate von 88 % aller Patienten. Anscheinend benötigt das Medikament 15 Minuten bis sich die Wirkung entfaltet, die Wirksamkeit kann bis zu 24 Stunden lang anhalten. Verbesserte Ergebnisse werden bei Männern erzielt, die aus unterschiedlichen Gründen und an unterschiedlich schwerer Impotenz leiden. Nebenwirkungen sind unter anderem Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Magenprobleme nach dem Essen, und Rückenschmerzen.

Vardenafil: Ist ein anderes PDE5-Hemmungsmittel welches momentan untersucht wird. Eine kleine Studie befand, dass es die Steifheit und Schwellung des Gliedes beeinflusst. Weitere Untersuchungen müssen durchgeführt werden.


Testosteron-Ausgleichstherapie

Testosteron-Ausgleichstherapie kann wirksam sein wenn es bei heranwachsenden Jungen mit Hypogonadismus eingesetzt wird, um so die Pubertät einzuleiten. Die Therapie kann auch bei einigen erwachsenen Patienten mit dieser Erkrankung hilfreich sein. Einige Fachpersonen glauben, Testosteron-Ausgleichstherapie kann auch bei älteren Männern hilfreich sein, deren Testosteronwerte unzureichen sind.


Andere Behandlungsmethoden und Geräte

Vakuumgeräte: Vakuumgeräte sind für alle Arten der Impotenz effektiv, sicher, und einfach zu gebrauchen, ausser bei schwerer Vernarbung durch eine Peyronie-Erkrankung.

Gebrauch des Gerätes:

  • Der Mann legt sein Glied in den Plastikzylinder.

  • Ein Vakuum wird erzeugt, dadurch wird Blut in den Penis fliessen, eine Erektion wird erzeugt.

  • Ein Band wird eng um die Peniswurzel gelegt, dies hält die Erektion, der Zylinder wird entfernt.

  • Eine Erektion wird in ca 4 bis 5 Minuten erzeugt.

Nachteil: Der größte Nachteil dieser Methode ist der Mangel an Spontanität. Die Erektion wird nur in einem Teil des Penisschaftes erzeugt und der Vorgang wird, besonders zu Beginn, etwas eigenartig erscheinen. Werden die psychologischen Hemmungen überwunden, so empfinden viele Paare die Ergebnisse als zufriedenstellend.

Erfolgsrate: Studien ergaben, dass die Erfolgsrate mit einem Vakuumgerät gleichbleibend mit anderen Methoden ist. Etwa 56 % bis 67 % aller Männer, die ein solches Gerät benutzen, bestätigen die Wirksamkeit eines solchen Gerätes. In einer Studie von Männern, die ein solches Gerät seit Jahren nutzten, gaben fast 79 % an, ihre Beziehungen mit ihren Sexualpartnern hätten sich verbessert. 83,5% gaben an, immer Geschlechtsverkehr haben zu können, wenn sie dies möchten. Trotzdem ist die Ausfallrate hoch. In einer Studie von 1999 zum Beispiel, lag die Ausfallrate bei 65 %.

Nebenwirkungen: Unter anderem blockierte Ejakulation und leichtes Unbehagen während des Pumpens und durch den Gebrauch des Bandes. Leichte Quetschungen können auftreten, jedoch äußerst selten. Es ist sehr wichtig, eine medizinisch empfohlene Pumpe zu benutzen.

Konstriktionsringe (Penisringe): Einheit ohne Vakuum, die Blut im Penis blockiert. Diese Geräte beeinträchtigen den Abfluss des Blutes durch die Venen und sind einfache, einengende Ringe. Diese Ringe sind typischerweise Silikon- oder Gummiringe oder Schläuche, die um die Wurzel des erigierten Gliedes gelegt werden um die Erektion zu halten. Sie können von Männern benutzt werden die zwar erigieren, die Erektion aber schnell wieder abklingt. Diese Einheiten sollten nicht länger als 30 Minuten benutzt werden, da sonst der Mangel an sauerstoffhaltigem Blut den Penis beschädigen kann.

Penisimplantate

  • Momentan werden drei unterschiedliche Arten chirurgischer Implantate zur Behandlung von Erektionsstörungen benutzt:

  • Ein hydraulisches Implantat besteht aus zwei Zylindern, die in die Schwellkörper des Gliedes implantiert werden, und einer Pumpe. Die Pumpe befördert eine Salzlösung in die Zylinder und verursacht somit eine Erektion. Der Rückfluß der Salzlösung lässt die Erektion abschwellen.

  • Eine Penisprothese besteht aus zwei halbfesten aber biegsamen Stäben, die in die Schwellkörper des Gliedes implantiert werden. Der Penis kann dann in eine erigierte oder nicht-erigierte Stellung gebracht werden.

  • Ein drittes Implantat besteht aus ineinander greifenden, weichen Plastikteilen, die mit Hilfe eines Kabels, welches durch die Plastikteile hindurch führt, auf- oder ausgepumpt werden können.

Andere alternative Behandlungsmöglichkeiten:

Gegen Impotenz werden viele alternative Behandlungsmethoden vermarktet. Sehr wenige wurden bisher untersucht, einige davon können sogar gesundheitsschädlich sein.

Yohimbine (Yocon, Yohimex) wurde seit Jahren in der Volksmedizin genutzt. Anscheinend verbessert es die Durchblutung, Studien waren bisher nicht eindeutig.

Aphrodisiakum: Aphrodisiakum sind Mittel, die angeblich den Sexualtrieb, die Sexualleistung oder das Lustempfinden beeinflussen. Einige Beispiele sind:

  • Viramax ist ein gut vermarktetes Produkt, welches aus Yohimbine und drei weiteren aphrodisierenden Kräuter besteht: Catuaba, Muira Puama, und Maca. Bisher wurde die Wirksamkeit, Sicherheit und Wechselwirkung mit anderen Medikamenten noch nicht bestätigt.

  • Nahrungsmittel, die angeblich aphrodisierende Wirkungen haben sind unter anderem Chilis, Schokolade, Lakritze, Schweineschmalz, Muscheln, Austern, Oliven, und Sardellen. Diese Behauptungen können nicht belegt werden, und sicherlich würde niemand große Mengen dieser Nahrungsmittel verzehren, was bei Lakritze oder Schweineschmalz sogar gefährlich sein könnte.

  • Spanische Fliege, oder Cantharid, wird aus getrockneten Käfern hergestellt. Es ist das am weitesten bekannte Aphrodisiakum und ist besonders schädlich. Es reizt die Harnwege und Genitalien und kann zu Infektionen, Vernarbungen und sogar zu Verbrennungen im Mund- und Rachenraum führen. In manchen Fällen kann es sogar lebensgefährlich sein.

Niemand sollte irgendwelche Aphrodisiakum einnehmen, ohne vorher den Arzt zu befragen

 

Weitere alternative Behandlungsmethoden:

In einer kleinen Studie konnten 78 % der Männer, deren Impotenz durch schlechte Durchblutung verursacht wurden, durch die Einnahme von Ginko eine Erektion erhalten. Weitere Untersuchungen sind angebracht.

Ginsengwurzel ist ein traditioneller, asiatischer Wirkstoff zur Stimulation sexueller Funktionen, obwohl diese Wirkung bisher von keiner Untersungung bestätigt wurde.